Einbürgerungen

Einbürgerung von Schweizern

Schweizer BürgerInnen, die seit mindestens zwei Jahren in Bachenbülach wohnen, können ein Gesuch um Einbürgerung stellen, wenn sie sich und ihre Familie zu erhalten vermögen und einen unbescholtenen Ruf besitzen.
Schweizer BürgerInnen, die sich um die Aufnahme in das Gemeindebürgerrecht bewerben, reichen dem Gemeinderat ein schriftliches Gesuch (einfacher Brief genügt) ein. Ein Ehepaar kann gemeinsam ein Gesuch stellen. Minderjährige Kinder, die unter der elterlichen Sorge der gesuchstellenden Person stehen, werden in das Gesuch einbezogen; ab dem 16. Altersjahr haben sie das Gesuch mitzuunterzeichnen.

Dem Gesuch sind beizulegen:
•    Dokument über den aktuellen Personenstand (Auszug aus dem Zivilstandsregister);
•    Strafregisterauszug für Personen, die das 18. Altersjahr vollendet haben;
•    Auszug aus dem Betreibungsregister für den Zeitraum von 5 Jahren vor Einreichung des Gesuches für Personen, die das 16. Altersjahr vollendet haben;
•    Bescheinigung des Steueramtes über den Zeitraum der letzten 5 Jahre für Personen, die das 20. Altersjahr vollendet haben;
•    Erklärung, ob auf das bisherige Bürgerrecht verzichtet wird.

Einbürgerung von Ausländern (ordentliche Einbürgerung)

Ein Einbürgerungsgesuch kann gestellt werden, wenn man während insgesamt 10 Jahren in der Schweiz, davon 3 Jahre in den letzten 5 Jahren vor Einreichung des Gesuches, gewohnt hat und man im Besitz einer Niederlassungsbewilligung C ist. Zudem besteht eine Mindestwohnsitzfrist in Bachenbülach von 2 Jahren.

Für die Frist von 10 Jahren wird die Zeit, während welcher der Bewerber zwischen seinem vollendeten 8. und 18. Lebensjahr in der Schweiz gelebt hat, doppelt gerechnet. Das Kind muss aber mindestens 6 Jahre Aufenthalt in der Schweiz haben. In das Gesuch der Eltern miteinbezogene Kinder müssen die Aufenthaltsfrist nicht erfüllen.

Die Gesuchsunterlagen können bei der Gemeindeverwaltung bezogen oder direkt auf der Homepage des Gemeindeamts des Kantons Zürich heruntergeladen werden.

Doppelbürgerrecht

Die schweizerischen Behörden können keine Auskunft über den Verlust oder die Beibehaltung der bisherigen Staatsangehörigkeit bei Einbürgerung in der Schweiz erteilen. Wer solche Informationen wünscht, kann sich mit den zuständigen Behörden der einzelnen Staaten in Verbindung setzen (in der Schweiz mit den entsprechenden diplomatischen oder konsularischen Vertretungen).

Einbürgerung für ausländische Ehepartner von Schweizerinnen und Schweizer mit Wohnsitz in der Schweiz (erleichterte Einbürgerung)

Die erleichterte Einbürgerung des ausländischen Ehepartners einer Schweizerin oder eines Schweizers nach Art. 21 Abs. 1 des Bürgerrechtsgesetzes (BüG) setzt insbesondere voraus, dass er
•    seit drei Jahren in einer tatsächlichen, stabilen ehelichen Gemeinschaft mit der Schweizer Bürgerin/dem Schweizer Bürger lebt;
•    insgesamt fünf Jahre Wohnsitz in der Schweiz nachweisen kann, wovon ein Jahr unmittelbar vor Einreichung des Gesuchs;

Folgende Ingegrationskriterien sind zu erfüllen:
•    Beachten der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (z.B. keine Steueraustände,keine Betreibungen, keine Verlustscheine, keine Strafregistereinträge)
•    Respektierung der Werte der Bundesverfassung;
•    Fähigkeit, sich in einer Landessprache zu verständigen (mindestens mündlich B1, schriftlich A2);
•    Teilnahme am Wirtschaftsleben oder am Erwerb von Bildung (kein Bezug von Sozialhilfe oder vollständige Rückerstattung der bezogenen Sozialhilfe)
•    Förderung und Unterstützung der Integration der Familienmitglieder

Durch die erleichterte Einbürgerung wird das Kantons- und Gemeindebürgerrecht des schweizerischen Ehepartners erworben.

Die Gesuchsunterlagen können bei der Gemeindeverwaltung bezogen oder beim Bundesamt für Migration per Email bestellt werden.

Nähere Auskunft erteilt das Bundesamt für Migration.